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Aktuelles

Neue Ausstellung: Die Pogromnacht 1938 in Spandau


In diesem Jahr jährt sich der Tag, an dem in Deutschland die Synagogen brannten und jüdische Geschäfte geplündert und zerstört wurden, zum 80. Mal.
Aus diesem Anlaß erarbeiten wir eine Ausstellung, zusammen mit SchülerInnen der Martin-Buber-Oberschule, die wir in einem Bus präsentieren werden. Mehr Infos dazu demnächt.
Bitte die folgenden Termine vormerken:
Freitag, 9. November 2018
17 Uhr: Eröffnung der Ausstellung auf dem Spandauer Markt in Anwesenheit von über 20 Angehörigen ehemaliger Spandauer jüdischer Familien
17.30 bis 19.30 Uhr: Junge Spandauer Menschen berichten über das Schicksal jüdischer Gewerbetreibende in der Spandauer Altstadt vor ihren ehemaligen Geschäften
Ab 17.30 Uhr Ausstellung mit Biographien ehemaliger jüdischer Geschäftsinhaber und deren Schicksal in und nach der Pogromnacht. Ort Gotisches Haus. Zusehen bis ca. 18.11.

Weitere Informationen folgen demnächst!
Wir freuen uns auf Euch!
















Die Jahresplanung 2018


Was haben wir vor? Wir werden 2 Gedenkstättenfahrten machen, mit dem Siemens-Gymnasium sowie dem OSZ TIEM nach Lublin in die Gedenkstätte Majdanek. Wir wollen die Ausstellung über das Engländerlager in Ruhleben, die jetzt nicht mehr auf der Zitadelle ist, in Leeds bei unseren tollen Kooperationspartnern zeigen. Das wird im Herbst sein.
Anfang März war endlich der Gegenbesuch aus Leeds bei uns, tolle junge engagierte Menschen, die mit dem LeedsMuseum zusammenarbeiten. Wir hatten sehr schöne Tage zusammen in Berlin! Ein Bericht darüber ist in Arbeit.
Wir planen Großes zusammen mit der Martin-Buber-Oberschule zum 80.Jahrestag der Pogromnacht von 1938. Mehr Infos dazu demnächst.
Was vergessen? Wahrscheinlich.....


Endlich fertig! Ausstellung "Das Engländerlager in Ruhleben"!

Am Mittwoch, den 29.11.2017 wird auf der Zitadelle um 18 Uhr unsere Ausstellung zum Engländerlager Ruhleben 1914 - 1918 eröffnet. Sie ist bis zum 2.4.2018 von Montag bis Sonntag von 10 - 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt, der für die gesamte Zitadelle gilt, beträgt 4,50 Euro. 1 Jahr arbeiteten die Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasiums an dem Thema. ...und die Quellen waren alle auf Englisch!
Infos zum Lager und dem Projekt findet ihr hier.

Unser Projekt ist eingebunden in eine großen Kreis von Interessierten, neben dem Stadgeschichtlichen Museum Spandau auch die Universität in Leeds u.a. Wir suchen noch nach Dokumenten, Erzählungen, Bildern etc zum Ruhlebener Lager sowie auch zum Internierungslager für deutsche Staatsbürger Lofthouse/Wakefield, das ebenfalls von 1914 bis 1918 bestand. Mehr Informationen hierzu gibt es hier!






Foto einer Theateraufführung im Lager
Quelle:
Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau







Das Jahr 2017 hat begonnen ...

Wir sitzen grade an der Erstellung von 2 Ausstellungen:

1. Zum Zivilinterniertenlager Ruhleben während des 1. Weltkrieges, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasiums.

2. Zu den Aktivitäten der Stasi in Spandau mit Schülerinnen und Schülern des Lily-Braun-Gymnasiums

In Vorbereitung sind 2 Gedenkstättenfahrten im September 2017 nach Lublin/Majdanek (Siemens-Gymnasium) und im Oktober 2017 nach Krakau/Auschwitz mit der Schule an der Haveldüne.


Wir bieten wieder den Rundgang zur Jüdischen Geschichte Spandaus an, dieser ist kostenfrei für Jugendgruppen und geht durch die Spandauer Altstadt. Den Flyer gibts hier.














Jahresrückblick 2016

Wir haben viel unternommen, 2 Gedenkstättenfahrten nach Theresienstadt, haben mit Schülerinnen und Schülern des Siemens-Gymnasiums eine Gedenktafel entworfen, die nun in Theresienstadt hängt, die Sternberg-Promenade hat nun endlich auch eine Infotafel über die Familie, laufend gibt es Beratungen zum MSA und Abitur, wir stecken mitten im neuen Projekt zum Engländerlager in Ruhleben, haben wieder Stolpersteine verlegt, die Stasi-Ausstellung hängt in Falkensee, der Rundgang zur jüdischen Geschichte in Spandau gibt es wieder, undundund...

Es gibt neue Veröffentlichungen der JGW zu Theresienstadt!

Weitere Infos zu allem folgen, und wir freuen uns auf ein

gemeinsames, spannendes Jahr 2017,

den Ausblick dazu gibt es demnächst hier!




25 Jahre Jugendgeschichtswerkstatt Spandau 2015, 6. November 2015

Im Jahr 2015 feierten wir unser 25-jähriges Bestehen!

Es war ein rauschendes Fest, mit spannenden Gästen, interessanten Gesprächen, Planungen für die Zukunft und toller Musik!




Montag, 29.6.2015: Gedenkveranstaltung für die Familie Salomon

Am Montag. den 29.6. um 18 Uhr treffen wir uns an den Stolpersteinen für Zilka, Gerhard und Leonie Salomon in der Lutherstraße 13 in der Spandauer Neustadt zu einer Gedenkveranstaltung. Die jüdische Familie wurde von den Nazis verfolgt und in Auschwitz ermordet. Nach einer kurzen Ansprache vor ihrem ehemaligen Wohnhaus setzen wir die Veranstaltung in den Räumen der Lynar-Grundschule fort. Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums TIEM haben zu der Familie recherchiert und werden uns ihre Ergebnisse dazu vorstellen. Wir freuen uns sehr, dass auch Angehörige der Familie aus Israel und Berlin anwesend sein werden. Die Einladung und weitere Infos finden sie hier!





Buchveröffentlichung zum Haus Breite Straße 33





Vivien Lietz, Das Haus Breite Straße 33. Die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Breite Straße 33, ihr Leben in Spandau und die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Berlin 2014 (Band 6 der Schriftenreihe der JGW).

Die erste Auflage ist vergriffen, aber wir konnten das Buch neu drucken lassen. Es ist wieder bei uns erhältlich!

Einweihung der Gedenktafel für die jüdische Familie Salomon


Am 18. Mai 2014 wurde die Gedenktafel am Haus Breite Straße 33/34 für die Spandauer jüdische Familie Salomon eingeweiht. Dazu gab es eine beeindruckende Veranstaltung mit Verwandten, die aus Israel anreisten. Louis Salomon war ein erfolgreicher Unternehmer und  der letzte Vorsteher der jüdischen Gemeinde Spandaus. Er erbaute das Haus in der Breite Straße 33/ 34 und ließ während der nationalsozialistischen Verfolgung zahlreiche Familienmitglieder in seinem Haus wohnen und bewahrte sie so vor einer Unterbringung in einem der Judenhäuser. Viele seiner Familienmitglieder wurden im Vernichtungslager Auschwitz ermordet. Louis Salomon und seine Frau überlebten den Nationalsozialismus und wanderten nach Israel aus.









Auf den Spuren der Jüdischen Kultur- Gedenkstättenfahrt nach Krakau/ Auschwitz

 
Vom 20. Januar bis 24. Januar 2014 waren wir zusammen mit drei Kursen des Religionsunterrichts der 10. Klasse des Kant- Gymnasiums Spandau in Krakau. Wichtige Programmpunkte waren der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz und des Vernichtungslagers Auschwitz/ Birkenau und die Führung durch das Jüdische Viertel
"Kazimierz" in Krakau. Abgerundet wurde die Fahrt mit einem Besuch im jüdischen Restaurant "Klezmer- Hois", in dem die SchülerInnen erstmals auch Klezmer- Musik zu hören bekamen. Hier gibt es den Bericht zur Fahrt: Krakau und Auschwitz.pdf

 
















Neue Veröffentlichung



Laura Dopheide, Geboren "in einem unglücklichen Jahre".
Vera Gottier. Eine Kindheit in Berlin- Spandau zur Zeit des Nationalsozialismus. Berlin 2013 (Band 5 der Schriftenreihe der JGW).


 Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte!